Sonntag, 2. Mai 2010
Zweiter Mai
Typischer Sonntag: Frühstück, Zeitunglesen, rumhängen, Essen kochen. Sonntag vorbei.
Ich warten auf Regen. Ich warte, dass sich was regt. Das Büro, meine Schreibstube ist einn großes Durcheinander und ich wünsche mir die Bedingungen eines Thomas Mann: Ruhe, Schreiben und einen gedeckten Tisch an dem die gewaschenen und frisch gepuderten Kinder brav sitzen und das Tischgebet sprechen. Die gute Minna trägt die Suppe auf. Eingekochte Mirabellen in feinen Glasschälchen als Nachtisch. Dann ein eiliges Mittagsschläfchen und einen kurzen Spaziergang mit dem Hund, um die Gedanken zu sortieren. Dann weiterschreiben, um am Abend bei einem Glas Rotwein mit Freundinnen über die Welt an und für sich zu sinnieren.
Ich muss jetzt den Spargel schälen, damit das Essen rechtzeitig fertig wird. Nix Minna und so weiter.

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Samstag, 1. Mai 2010
Erster Mai
Ich nehme mir eine Auszeit, einen break. Hängematte. Und warte auf den Regen. Der Garten ist zu trocken, um die neuen Blumen einzupflanzen oder gar auszusäen.
Die Zeit rennt. Der Buchvertrag ist unterschrieben und ich habe noch keine ernsthafte Zeile geschrieben. Dafür ist der Garten gejätet und die Pflanzen danken es mir mit Wachstum und Fülle.
Ich will mit auf das Experiment einlassen, einen Blog zu schreiben. Täglich. Das Buch muss geschrieben werden. Ich will diesen Prozess beobachten, kommentieren und erhoffe mir über das Schreiben dieses Blogges eine Hilfestellung fürs Schreiben. Der Blog endet, wenn das Buch erscheint. Frühjahr 2011.

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